Short Review

Ich bin das Opfer!

Zwei Personen, die exakt die gleiche Geschichte ihrer Entführung erzählen, mit einer einzigen Abweichung, denn der jeweils andere soll der gefährliche Killer sein, der schon mehrere Leben auf dem Gewissen hat. Wem soll man glauben?

Das spielte leider zwischendurch eine eher nebensächliche Rolle. Auf der Suche nach allem möglichen stapft man mit Chandler und Mitch durch die Story Wüste dreht sich (dank jeder Menge privatem Zwist, Pleiten, Pech und Pannen ) irgendwann im Kreis und hofft, bei all dem trockenen Staub auf Spannung, wie ein verdurstender auf eine Oase. Man kommt einfach nicht vom Fleck und die Tendenz des Ganzen ist vorhersehbar. Die Mischung aus Tomaten auf den Augen bei der Ermittlung und spontaner göttlicher Eingabe an Fachwissen zog das Feeling und meine Stimmung weiter die bergige Wüste hinab. In der Hoffnung auf ein starkes Ende habe ich es zu Ende gelesen. Ich schloss leider mit den Worten: „was für ein scheiß Buch und James ist ein echter Arsch“ so wütend war ich selten nach einem Buch, zumindest hat mich der Autor irgendwie (wenn auch nicht versöhnlich) berührt…

Fazit: die Idee war genial, wären die Einflüsse besser ausgespielt worden, hätte was draus werden können aber Vorhersehbarkeit und der übermäßige, private Zoff machten zu viel kaputt, vom wirklich unnötigen Ende mal abgesehen.

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